Robert Mehl - Psychische Störungen und Traumata

Vorträge mit Robert Mehl

Psychischen Störungen bei Hunden und deren neurobiologische Grundlagen

Traumata und ihre psychischen Folgen für Hunde

 

WICHTIGER HINWEIS: Der Veranstaltungsort hat sich geändert. Die Veranstaltung findet nun beim HSV Mühlacker statt

Preise

Alle Preise verstehen sich inklusive:

  • Getränke
  • professionellem Handout (pdf)
  • und vielem mehr

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Das erwartet dich am 31.08. + 01.09.2019

Hund im Stress

Gemeinsam mit Robert Mehl gehen wir auf die Ursachenforschung von psychischen Störungen bei Hunden und deren neurobiologische Grundlagen (Samstag 31.08.2019) und widmen uns dann am nächsten Tag dem Thema der Traumata und ihren psychischen Folgen für Hunde (Sonntag 01.09.2019).

Die Vorträge sind geeignet für...

Hundetrainer und Hundehalter, die sich für die neurobiologischen Ursachen und intrapsychischen Zusammenhänge bei der Entstehung von Traumafolgestörungen bei Hunden und Menschen interessieren.

Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung theoretischer Kenntnisse, die anhand von Beispielen anschaulich beleuchtet werden. Konkrete Fälle der Teilnehmer werden nicht besprochen. Der Vortrag enthält keine praktischen verhaltenstherapeutischen Arbeiten und ersetzt keine Verhaltenstherapie und keine Ausbildung bei einem in der Behandlung von psychischen Störungen bei Hunden erfolgreichem Fachtierarzt bzw. Hundetrainer oder Ausbildungsinstitut.

Der Hund auf der Couch - Psychische Störungen bei Hunden und deren neurobiologische Grundlagen

Hunde haben ein Gehirn, das im Aufbau und in den wesentlichen Funktionen dem eines Menschen ähnelt. Genau wie beim Menschen kann die Funktion des Gehirns durch unterschiedliche Ursachen beeinträchtigt werden. Dann kann es zu psychischen Auffälligkeiten kommen, die sich in Verhaltensstörungen äußern, welche Hundehaltern Probleme bereiten und auch Hundetrainer oft ratlos machen. Auf der Grundlage der im Vortrag vermittelten Kenntnisse über die neurobiologischen Ursachen von psychischen Störungen können Hundetrainer und Hundehalter eine neue Perspektive auf die Verhaltensauffälligkeiten von Hunden gewinnen. Die Teilnehmer können vorhandene Therapieansätze kritisch einordnen und eigene Ideen zum Umgang mit den Störungen entwickeln.

In Anlehnung an die Klassifikation psychischer Störungen beim Menschen (ICD-10) sprechen wir zunächst über die Definition psychischer Störungen. Dabei verlassen wir die traditionellen biologischen Definitionen von Verhaltensstörungen und gehen neue Wege in Anlehnung an die Humanpsychologie.

Auf leicht verständliche Art nähern wir uns der grundlegenden Funktionsweise des Gehirns und finden uns anhand auffälliger Landmarken in diesem komplexen Organ anatomisch zurecht. Danach befassen wir uns – ausgehend von der klinischen Humanpsychologie – überblicksweise mit den Symptomen und Ursachen einiger wichtiger Störungen: Angst- und Zwangsstörungen, Traumafolgestörungen, ADHS und übersteigerte oder unangemessene Aggression. Dabei wird das komplexe Zusammenspiel von Neuroanatomie, Hirnfunktionen, Hirnstoffwechsel und Verhalten deutlich. Einflüsse von Umwelt, Lernen und Psychopharmaka auf den Hund werden diskutiert, so dass die Teilnehmer erste Ideen für Therapieansätze entwickeln können.

Traumata und ihre psychischen Folgen

Menschen, aber auch Hunde, die Opfer von Gewalt, jeglicher Form von Mißbrauch oder lebensbedrohlichen Umständen wurden, leiden unter Umständen ein Leben lang unter den Folgen. Viele Hundehalter und –trainer werden zunehmend mit traumatisierten Hunden, die z. B. aus dem Tierschutz kommen, konfrontiert. Oft zeigen diese Hunde Verhaltensauffälligkeiten wie Ängste, aggressives Verhalten, Unruhe, stereotypes oder selbstverletzendes Verhalten, die mit herkömmlichen Erziehungs- und Trainingsmethoden nur schwer beeinflußbar sind.

 

Hunde und Menschen zeigen als Reaktion auf ein Trauma ähnliche Bewältigungsstrategien und entwickeln vergleichbare psychische Symptome bzw. Verhaltensprobleme aufgrund von neurobiologischen Veränderungen ihres Nervensystems. Daher betrachten wir in diesem Vortrag die Traumafolgestörungen aus der Perspektive der klinischen Psychologie und der Neurowissenschaft.

 

Wir beschäftigen uns außerdem mit der Frage, welche Interventionen und Behandlungsansätze bei der Bewältigung der psychischen Folgen eines Traumas helfen und ob diese auf Hunde übertragbar sind.

 

Nicht jedes Individuum, das ein Trauma erlebt hat, entwickelt psychische Symptome als Reaktion darauf. Um dies zu erklären, befassen wir uns zuletzt mit dem Phänomen der Resilienz, der psychischen Widerstandsfähigkeit, und den schützenden Faktoren, die in der Prävention psychischer Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen.

Die Fakten

Datum: 
31.08. - 01.09.2019
Jeweils von 10 - 17 Uhr

Einlass:
Samstag 09 Uhr
Sonntag 09 Uhr

Teilnehmeranzahl:
max. ca. 40

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Der Veranstaltungsort

Unterkünfte

Hotel Goll

Hotel Goll beim 3. Hundesymposium Pforzheim
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Hotel Krone

Hotel Krone beim 3. Hundesymposium Pforzheim
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BEST WESTERN Queens Hotel

Best Western Queens Hotel beim 3. Hundesymposium Pforzheim
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Bürkl‘s Kirnbachtal – Hotel & Restaurant

Bürkl‘s Kirnbachtal – Hotel & Restaurant beim 3. Hundesymposium Pforzheim
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Hotel-Restaurant Scharfes Eck

Hotel-Restaurant Scharfes Eck beim 3. Hundesymposium Pforzheim
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„Ein Hund ist immer
das Spiegelbild seines Menschen.“

© Oliver Jobes, Erziehungs- und Verhaltensberater