Der gestresste Hund - Ursachen, Auswirkungen, Lösungen

4. Hundesymposium Pforzheim (20. - 22.03.2020)

Der gestresste Hund - Ursachen, Auswirkungen, Lösungen

Die Ursachen von Stress sind vielfältig und die Auswirkungen reichen von Krankheitsbildern, bis hin zu übersteigertem Aggressionsverhalten bei Hunden. Bei unserem 4. Hundesymposium Pforzheim forschen wir gemeinsam mit unseren Referenten nach den Ursachen von Stress, erörtern die Auswirkungen und zeigen Lösungsvorschläge in den einzelnen Bereichen auf.

An 3 Tagen werden bis zu 9 Experten aus der Verhaltensforschung, Medizin oder der Praxis ihren Beitrag zum Thema leisten. 

Dich erwartet ein vielfältig Programm rund um das Thema: "Der gestresste Hund - Ursachen, Auswirkungen, Lösungen"

Unser Programm

Alle Referenten und Themen werden nachträglich ergänzt. Wir legen 2020 mehr Wert auf mehr Diskussionen, Beantwortung eurer Fragen, direkte Lösungsansätze und Praxisbezug. Auch unser beliebtes Handout wird es wieder geben!

Freitag, 20. März 2020

Einlass
12 Uhr

 

Robert Mehl
Das gestresste Gehirn

 

Dr. Bernd Schröder
Was macht dem Hund Stress? Stressfaktoren - Umweltreize, Krankheiten, Ernährung, soziales Umfeld?

 

Nadin Matthews
Stress, Angst und Trauma

 

Podiumsdiskussion

Samstag, 21. März 2020

Einlass
09:00 Uhr

 

Dr. Irene Sommerfeld-Stur
Stress kann die Gesundheit ihres Hundes und seiner Nachkommen beeinträchtigen: Wie Stress die Aktivität von Genen verändern kann.

 

Sophie Strodtbeck
Wege aus dem Stress

 

Frank Wieborg
Der Umgang mit Auswirkungen von Stress im Hundetraining - Praxisbeitrag 

 

Podiumsdiskussion

 

After-Learn-Party

 

Sonntag, 22. März 2020

Einlass
09:00 Uhr

 

Kate Kitchenham
Einflüsse auf die Entwicklung der individuellen Resilienz – Studien aus der Verhaltensbiologie

 

Melanie Kubern
Hund-Mensch:
Der Hund als Spiegel meiner selbst?

Jan Nijboer
Aufbau von Stresstoleranz –
Beziehungsaufbau und „Stress-
Impfung



Ende

*Änderungen vorbehalten. Der genaue Zeitplan wird noch bekannt gegeben.
Das Mitbringen des Hundes während der Veranstaltung ist nicht gestattet.

Freitag 21.03.2020

Robert Mehl

Beschreibung folgt

Dr. Bernd Schröder

Beschreibung folgt

Nadin Matthews

Beschreibung folgt

Samstag 22.03.2020

Dr. Irene Sommerfeld-Stur

Stress kann die Gesundheit Ihres Hundes und seiner Nachkommen beeinträchtigen!

Wie Stress die Aktivität von Genen verändern kann

Die Stressreaktion ist eine im Rahmen der Evolution entwickelte Glanzleistung des Organismus. Sie versetzt unseren Körper in die Lage mit Gefahren aus der Umwelt angemessen umzugehen. So wird im Rahmen einer Stressreaktion entschieden ob Angriff oder Flucht die jeweils bessere Lösung ist. Dabei spielen die individuelle genetische Ausstattung eines Individuums, aber auch bisherige Erfahrungen eine Rolle. Das Zusammenspiel zahlreicher biologischer Mechanismen sorgt einerseits dafür, dass alle Kräfte des Körpers mobilisiert werden so dass Angriff oder Flucht gelingen, anderseits werden alle jene Funktionssysteme heruntergefahren, die in der aktuellen Stresssituation nicht benötigt werden. Das biologische Funktionssystem, das dieser Reaktionskaskade zugrunde liegt, wird als Stressachse, oder – in der wissenschaftlichen Diktion – als Hypothalamus – Hypophysen – Nebennierenachse – bezeichnet. Neben den drei genannten Drüsen ist auch noch die Schilddrüse an der Stressreaktion beteiligt. Die wichtigsten, für die Stressreaktion notwendigen Botenstoffe sind einerseits die schnell, aber nur kurzzeitig verfügbaren Hormone des Nebennierenmarks, Noradrenalin und Adrenalin, anderseits Cortisol, das in der Nebennierenrinde produziert wird, etwas langsamer verfügbar ist, dessen Wirkung dafür auch länger anhält. Und hier liegt auch eine Tücke des Systems. Die Wirkung von Cortisol besteht nämlich nicht nur darin, die Aktivität aktuell nicht benötigter Funktionsbereiche wie z.B. des Immunsystems oder der Gonaden zu reduzieren, Cortisol kann auch direkt an der DNA in die Aktivität von Genen eingreifen (Jensen, 2014).
Diese Funktion des Cortisol ist es, die einerseits Stress, insbesondere wenn es sich um langandauernde Stresssituationen handelt, als Grundlage von funktionalen Störungen des betroffenen Individuums erklärt, anderseits aber auch die Basis für die transgenerationale Übertragung von Stresserfahrungen auf die nächste(n) Generation(en) darstellt. Die praktischen Konsequenzen dieses Mechanismus betreffen einerseits Bereiche der Gesundheit aber auch Bereiche des Verhaltens.

Auch wenn es für Hunde noch kaum einschlägige Literatur zu dieser Thematik gibt, so können doch Erkenntnisse aus dem Bereich der Humanmedizin bzw. aus dem Labortierbereich sinngemäß auf den Hund übertragen werden. Im Vortrag werden auf der Basis von einschlägiger Literatur, die möglichen praktischen Implikationen der genannten biologischen Grundlagen für die Haltung und Zucht von Hunden besprochen.

Literatur

Jensen, P., 2014, http://dx.doi.org/10.1016/j.applanim.2014.02.009

Veranstaltungsort Ameliussaal

Ameliussaal

Kirnbachhalle (Ameliussaal)
Bischwiesen 2
75223 Niefern-Öschelbronn

Unterkünfte

Hotel Goll

Hotel Goll beim 3. Hundesymposium Pforzheim
Klick auf Bild führt zur Hotelseite

Hotel Krone

Hotel Krone beim 3. Hundesymposium Pforzheim
Klick auf Bild führt zur Hotelseite

BEST WESTERN Queens Hotel

Best Western Queens Hotel beim 3. Hundesymposium Pforzheim
Klick auf Bild führt zur Hotelseite

Bürkl‘s Kirnbachtal – Hotel & Restaurant

Bürkl‘s Kirnbachtal – Hotel & Restaurant beim 3. Hundesymposium Pforzheim
Klick auf Bild führt zur Hotelseite

Hotel-Restaurant Scharfes Eck

Hotel-Restaurant Scharfes Eck beim 3. Hundesymposium Pforzheim
Klick auf Bild führt zur Hotelseite

Noch Fragen...?

Kontaktiere uns


Dann schick uns einfach über das Kontaktformular deine Nachricht und wir melden uns bei dir.

„Ein Hund ist immer
das Spiegelbild seines Menschen.“

© Oliver Jobes, Erziehungs- und Verhaltensberater