Hundesymposium Münster - Thema Hormone beim Hund

Kastration, Schilddrüsen-unterfunktion, Testosteron gesteuerte Rüden

Dein Hund verhält sich manchmal komisch? Wir kennen das Problem!

Als Hundehalter und erst recht als Hundetrainer hat man es öfters mit hormongesteuerten Hunden zu tun und diese Hormone erschweren meist das Training oder die Erziehung unseres Hundes.

Denken wir an unsere Pubertät zurück, können wir dies vielleicht auch ein wenig nachvollziehen.

Diesem Thema und den daraus folgenden Herausforderungen widmen sich unsere 6 international bekannten Experten aus der Wissenschaft und Praxis beim

1. Hundesymposium Münster am 16. + 17.11.2019

Münster Hundesymposium

Lausche den Vorträgen unserer Experten, stelle ihnen Deine individuellen Fragen und tausche dich mit anderen Hundetrainern und ambitionierten Hundehaltern aus.

Anerkannt von der TÄK Schleswig-Holstein und Niedersachsen!

Die Referenten

Highlight der Veranstaltung

Die Vorträge unserer Referenten orientieren sich stehts an den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und wir haben uns das Ziel gesetzt diese Vorträge mit praxisorientierten Inhalten zu ergänzen, um die Umsetzung im Alltag für Hundehalter und Hundetrainer zu erleichtern.

Du als Teilnehmer brauchst nicht 6 verschiedene Seminare besuchen um das notwendige Wissen vermittelt zu bekommen. Auf unserem Hundesymposium bekommst du alle wichtigen Informationen rund um das Thema Hormone beim Hund an nur einem Wochenende

Ein großes Highlight unseres Hundesymposiums ist der fachliche und konstruktive Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern, bzw. zwischen den Teilnehmern selbst. Neben den moderierten Diskussionsrunden, bieten wir den Teilnehmern auch die Möglichkeit ihr Netzwerk zu erweitern.

200,-€ inkl. Verpflegung, professionellem Handout, Podiumsdiskussion, Teilnahmebescheinigung und Meet & Greet

Das sagen unsere Experten zur Veranstaltung

Programmübersicht

Samstag 16.11.2019

Einlass
09 Uhr

 

Dr. Bernd Schröder
Die sieben großen "W‘s" der Neurotransmitter und Hormone beim Hund: Wer, Was, Wo, Wann, Wie, Warum, Woher? Ein biologischer Kompass.
Zum Thema

 

Sophie Strodtbeck
"Kastration - Verhaltenstherapie mit dem Skalpell?!"
Zum Thema

 

Carina Kolkmeyer
"Die Auswirkungen einer Kastration auf das Sozialverhalten von Hündinnen und Rüden"
Zum Thema

Sonntag 17.11.2019

Einlass
09 Uhr

 

Vanessa Engelstädter
"Es ist ein Rüde!!" - Hormone und ihre Auswirkungen in der Praxis"
Zum Thema

 

Dr. Barbara Schöning
"Die Schilddrüse: kleines Organ mit großen (Aus)Wirkungen." 
Zum Thema

 

Dr. Iris Schöberl
"Die Schilddrüsenunterfunktion beim Hund aus der Verhaltenspraxis"
Zum Thema

*Änderungen vorbehalten. Der genaue Zeitplan wird noch bekannt gegeben
Das Mitbringen des Hundes während der Veranstaltung ist nicht gestattet.

Samstag 16.11.2019

Dr. Bernd Schröder

Die sieben großen "W‘s" der Neurotransmitter und Hormone beim Hund: Wer, Was, Wo, Wann, Wie, Warum, Woher? Ein biologischer Kompass.

Warum gibt es überhaupt Stress? – Eine Analyse über Sinn und Unsinn bzw. Nutzen und Schaden

Wer kennt es nicht: Hetze von Termin zu Termin, höher, weiter, schneller, Leistungsdruck. Alles muss unter einen Hut gebracht werden. Kurz: Man ist gestresst! Den Hunden geht es oft nicht anders. Dabei würden sie am liebsten ca. 15 Stunden am Tag ruhen oder schlafen; stattdessen Hektik, Tierarzt, Training, Stadtbummel, Autofahren, Hundewiese - also Stress. Wenn dann auch noch Mensch und Hund gleichzeitig Stress haben, kann es richtig kompliziert werden.

Stress, auch als allgemeines Adaptationssyndrom bezeichnet, ist ein Zustand, der durch Merkmale gekennzeichnet ist, die von einer koordinierten Aktivierung von Nerven- und Hormonsystemen herrühren. Dieses ist eine physiologische Antwort auf Reize, sogenannte Stressoren, die das normale Gleichgewicht von Regelkreisen im Organismus negativ (Disstress) oder positiv (Eustress) beeinflussen. Durch die Aktivierung der Stressachse ist der Körper temporär in der Lage, z.B. höheren Belastungen standzuhalten. Bei langen Belastungen führen diese Mechanismen zu körperlichen Schäden oder gar bis zum Tod.

Dieses Seminar geht auf die anatomisch-physiologischen Grundlagen dieser Stressantwort ein. Welche Teile des Nervensystems, Neurotransmitter und Hormone dabei beteiligt sind. Die Informationen sollen dazu dienen, auf physiologischer Grundlage ein Stressverständnis und Ideen für präventive Maßnahmen zu entwickeln, um Stress möglichst gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Es werden typische Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol, genauso wie die Gruppe der „Glückshormone“ u.a. Serotonin und Oxytozin vorgestellt (Antwort auf die „die sieben großen W’s“). Eine zentrale Rolle der Schilddrüsenhormone wird ebenso vorgestellt und der zunehmend in den Fokus rückende Aspekt des möglichen Zusammenhanges von Ernährung und Verhalten soll angesprochen werden.

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Sophie Strodtbeck

"Kastration - Verhaltenstherapie mit dem Skalpell?!"

Beim Thema „Kastration“ scheiden sich nach wie vor die Geister:

für die Einen scheint sie eine schnelle Lösung bei Verhaltensproblemen zu sein, Andere wiederum sind strikt dagegen. Aber wie so oft liegt auch hier die Wahrheit in der Mitte.

Bei welchen Indikationen eine Kastration zur Besserung führen kann, wann man doch besser die Finger vom Skalpell und den Hund intakt lassen sollte, welche Alternativen es dazu gibt, und welche Rolle die Sexualhormone für Verhalten und Entwicklung eines Hundes spielen, erklärt Sophie Strodtbeck in ihrem Vortrag.

Denn nur, wer sich vorher gut informiert, erlebt hinterher keine böse Überraschung!

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Carina Kolkmeyer

Die Auswirkungen einer Kastration auf das Sozialverhalten von Hündinnen und Rüden

Das Thema Kastration wird stets kontrovers diskutiert. Während Rüden vorzugsweise aus erzieherischen Gründen kastriert werden, versprechen sich Hündinnenbesitzer/innen nach einer Kastration ein geringeres Erkrankungsrisiko für Krebserkrankungen (wie Gesäugetumore) oder eine Vorbeugung der Gebärmutterentzündung (Pyometra).

Obwohl die verhaltensbiologischen Konsequenzen bisweilen nicht ausreichend bekannt sind, nutzen viele dennoch die Kastration, um einen besser erziehbaren und weniger aggressiven Hund zu erhalten. Bei Hündinnenhaltern/halterinnen besteht zusätzlich der Wunsch, die Läufigkeit mit all ihren Begleiterscheinungen möglichst zu verhindern.

An dieser Stelle sei insbesondere auf das Tierschutzgesetz verwiesen. Laut §6 TierSchG ist das Entfernen eines gesunden Organs bei Tieren verboten. Eine Kastration ist folglich nur dann legitim, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht oder zur Vermeidung unkontrollierter Vermehrung. Letzterer Fall trifft nur dann zu, wenn tierärztliche Bedenken nicht gegeben sind. Vor dem Hintergrund, dass in Deutschland immer noch zahlreiche Pauschalkastrationen (ohne medizinische Indikation!) durchgeführt werden, ohne die gesundheitlichen und verhaltensbiologischen Konsequenzen zu bedenken, zeigt, dass diese gesetzliche Lage scheinbar immer noch eine Grauzone darstellt.
 

Zahlreiche Studien zu dieser Thematik deuten darauf hin, dass sich eine Kastration und der damit verbundene Hormonwegfall negativ auf das Verhalten eines Tieres auswirken. Da viele Hundehalter/innen sich aufgrund aggressiver Verhaltensprobleme für eine Kastration entscheiden, sei an dieser Stelle darauf verwiesen, dass eine Kastration aggressives Verhalten durchaus verstärken kann.
 

Das Ziel unserer Arbeit ist es, die Kastration aus ethologischer Sicht zu betrachten und mögliche Verhaltensänderungen nach einer Kastration durch die Analyse von Videoaufnahmen (n = 11 kastrierte und 9 intakte Hündinnen und n = 17 intakte und 16 kastrierte Rüden) aufzudecken.

Neben der Videoauswertung wurden Persönlichkeitsfragebögen (133 ♂ / 190 ♀) sowie Fallanalysen (54 ♂ / 180 ♀) ausgewertet.

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Sonntag 17.11.2019

Vanessa Engelstädter

Es ist ein Rüde!!" - Hormone und ihre Auswirkungen in der Praxis

"Das ist ein Rüde!!" schallt es einem beim Spaziergang mit dem Vierbeiner oft schon von Weitem entgegen. Und neugierig lässt einen dieser Satz zurück.... was bedeutet dieses "es ist ein Rüde"? Ist es eine Entschuldigung, eine Warnung oder ein Aushängeschild? Oder begegnen wir dem Thema nur mit den klassischen Vorurteilen, die sich dann passend zur Erwartungshaltung bewahrheiten. Interpretieren wir oder wissen wir?

Ein in sich ruhender und stabiler Hund hat es nicht nötig zu eskalieren, egal ob Rüde oder Hündin. Eines der am meist genannten Wünsche im Umgang mit unseren Hunden: er soll entspannt und gelassen den Alltag meistern. Welche Hormone sind daran beteiligt? Und kann man das trainieren?

Wie Hormone das Verhalten des Hundes beeinflussen und dieses Wissen im Trainingsaufbau und im Alltag eingesetzt werden kann, wird in diesem Vortrag erörtert. Auch der große Einflussfaktor "Mensch" und die Macht der eigenen Gedanken kommen nicht zu kurz. Denn eines ist weder der Hund noch wir: den Hormonen hilflos ausgeliefert!

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Dr. Barbara Schöning

Die Schilddrüse: kleines Organ mit großen (Aus)Wirkungen

Im Vortrag wird der biologische und medizinische Hintergrund der Funktion der Schilddrüse im Körper erläutert. Welche Rolle spielen sie bzw. ihre Hormone im Körper und was läuft schief wenn sie ihre Arbeit nicht macht wie sie soll.

Wie entwickeln sich Unter- und Überfunktionen und welche Diagnostik macht Sinn speziell beim Hund.

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Dr. Iris Schöberl

Die Schilddrüsenunterfunktion beim Hund aus der Verhaltenspraxis

Die Schilddrüse ist ein hoch komplexes Organ. Dies zeigt sich auch in der Komplexität der Verhaltenssymptome bei einer Erkrankung der Schilddrüse. In der Verhaltenspraxis werden oft auch kranke Hunde vorgestellt, denn Störungen im Körper zeigen sich oftmals auch in Verhaltensstörungen bzw. auffallenden Verhaltensweisen beim Hund.

Somit landen viele dieser Hunde zuerst bei einem Hundetrainer oder Verhaltensberater, bevor sie bei einem Fachtierarzt entsprechend diagnostiziert und behandelt werden können. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis wird dargestellt worauf geachtet werden kann, um eine potentielle Schilddrüsenunterfunktion beim Hund zu erkennen und entsprechend zu einem Fachtierarzt zu verweisen.

Weiters werden mögliche Vorgehensweisen im Umgang mit betroffenen Hunden und ihren Haltern im Hundetraining und der Verhaltenspraxis dargestellt.

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Veranstaltungsort Hiltrup

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Stadthalle Hiltrup

Adresse
Stadthalle Hiltrup
Westfalenstraße 197
48165 Münster

Parkmöglichkeiten
D
irekt vor dem Gebäude

Unterkünfte

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„Ein Hund ist immer
das Spiegelbild seines Menschen.“

© Oliver Jobes, Erziehungs- und Verhaltensberater